Die Rolle der Frau im Nationalsozialismus

Beschreibung

Die Konfrontation mit der NS Vergangenheit fordert immer wieder zu neuem Nachdenken heraus.

Die Zuweisung traditioneller Geschlechterrollen war essenzieller Bestandteil der NS-Ideologie. Männer machten Politik und somit Geschichte, Männer erteilten auch die Mordbefehle, die wiederum Männer beflissen ausführten. Den Frauen wurde die Mutterrolle als Dienst an der Heimatfront zugeschrieben. Gleichwohl waren Männer und Frauen am System der NS-Verbrechen gemeinsam beteiligt. Deshalb wollen wir insbesondere die Rolle der Frauen als Täterinnen und Opfer im Nationalsozialismus beleuchten.

Bei unserer Gedenkstättenfahrt wird versucht, die theoretisch vermittelten Grundlagen durch Exkursionen an damit zusammenhängende geschichtsträchtige Orte zu unterfüttern und zu festigen. Konkret werden in Oswiecim das Stammlager und das Vernichtungslager Birkenau sowie die alte Judenrampe besucht.

Abschließend sollen die im Rahmen des Seminares gesammelten Eindrücke und Erkenntnisse von den Teilnehmenden mittels kritischer Reflexion auf die heutige gesellschaftliche und politische Lage übertragen werden

Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit der Internationalen Begegnungsstätte in Oswiecim statt.

ACHTUNG - Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern

Zielgruppe

Interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Zielgruppe Bild

Termine

29.04. – 04.05.2024 in Oswiecim


Details

Ort

Internationale Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz
Legionów 11
32-600 Oswiecim

Termin

29.04.2024, 18:30 - 21:00 Uhr
30.04.2024, 09:00 - 18:00 Uhr
01.05.2024, 09:00 - 18:00 Uhr
02.05.2024, 09:00 - 18:00 Uhr
03.05.2024, 09:00 - 18:00 Uhr
04.05.2024, 09:00 - 09:00 Uhr

Trainer:in

Erika Albers, Marco Rafolt

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