Beschreibung
1989: Demonstrant*innen in Leipzig, Dresden, Berlin und anderen Städten, Maueröffnung, später die tanzenden Menschen auf der Mauer das sind weltberühmte Bilder. Doch wie kam es zu diesen Ereignissen?
Wir begeben uns auf die Spuren von Opposition, Widerstand, Eigensinn und Subkultur, insbesondere im Berlin der 1980er Jahre. Woher kamen die verschiedenen widerständigen Akteur*innen und Gruppen, wie lebten diese Menschen ihre Leben in der DDR-Realität, was trieb sie an?
Das Seminar lädt dazu ein, die letzten Jahre der DDR nicht nur durch die Linse ihres Endes zu betrachten, sondern die Entwicklung konsequent von unten zu erfahren. So lernen wir eine von künstlerischer und politischer Vielfalt geprägte Zivilgesellschaft kennen, die trotz schwieriger Bedingungen im SED-Staat Gegenöffentlichkeiten und damit wichtige Bedingungen für die Wende schuf. Mit zeitgenössischen Quellen, an historischen Orten und im Gespräch mit Zeitzeug*innen tauchen wir in diese Welt ein.
Es geht ums Erfahren, Einordnen, Verstehen auf dieser Grundlage wollen wir diskutieren, was aus diesen Bewegungen wurde und vor allem: was wir daraus für unser eigenes Engagement für Mitbestimmung und demokratische Teilhabe lernen können.
Zielgruppe
interessierte Arbeitnehmer*innen
Termine
26.10. – 30.10.2026 in Berlin
Ort
Good Morning Berlin City East
Ruschestraße 45
10367 Berlin
Termin
26.10.2026, 14:00 - 18:00 Uhr
27.10.2026, 09:00 - 18:00 Uhr
28.10.2026, 09:00 - 18:00 Uhr
29.10.2026, 09:00 - 18:00 Uhr
30.10.2026, 09:00 - 13:00 Uhr
Trainer:in
Lisa Wildenhain, Jörg Pache
Seminarnr.
8441.DDR.2601